Biographie

Maja Hermann ist freischaffende Konzert– und Opernsängerin.
Die Mezzosopranistin wurde als Tochter eines Argentiniers und einer Schweizerin in Zürich geboren. Sie besuchte die Musikhochschule in Basel und Amsterdam, sowie die „Dutch National Opera Academy“ in Den Haag/ Amsterdam. Auftritte in Holland gab sie in den Rollen des Cherubino und der 2. Dame (Mozart), der Venus (Monteverdi), des Eichhorns und der Mutter (Ravel). In Deutschland sang sie 2005 in Frankfurt (Oder) die Titelrolle des Orpheus (Gluck).
Sie ist Gewinnerin des 3. Preises am „Concours Européen de Chant de Mâcon“ (F) und des 2. Preises am Senzaltro-Wettbewerbes 2005 (CH).
In Zürich trat Maja Hermann 2004, 2007 und 2010 als Solistin in Gilbert&Sullivan-Produktionen unter der musikalischen Leitung von Howard Griffiths und der Regie von Paul Suter auf. Auf Schloss Hallwyl verkörperte sie 2009 die Figur der Hata in der "verkauften Braut" (Smetana) in Zusammenarbeit mit Peter Schweiger und dem Argauer Symphonieorchester unter Douglas Bostock. Es folgte eine Spielzeit am Theater Arth, wo sie als Ciboletta in "eine Nacht in Venedig" (Strauss) mitwirkte.
Eine besondere Leidenschaft für das Schauspiel bewies Maja Hermann bereits, als sie im Teufelhof Basel erfolgreich mit Kleinkunst-Theaterprojekten auftrat. 2008 feierte ihr eigenes Stück VIER MUSEN FÜR APOLLO Première. 2011 folgte eine weitere Eigenproduktion: "CHehlCHopfCHrampf - ein humorvolles Integrationskonzert".
Im Herbst 2012 war Maja Hermann auf der Operettenbühne Hombrechtikon als Isabella in "Boccaccio" (Suppé) zu sehen.
Zum Jahreswechsel 2013 verkörperte die Mezzosopranistin die Rolle des Alexis in Offenbachs "L'île de Tulipatan"; eine Produktion des Zürcher Kammerorchesters unter der Leitung von Andres Joho und der Regie von Paul Suter. Danach sang sie die Rolle der Flora in Verdis "La Traviata" unter der Leitung von Kurt Koller (Dirigent) und Regina Heer (Regie) in der Tonhalle Wil.